Stabilisation des Selbstwertgefühls und Eigenprofilierung

Die Beziehung zu den Gleichaltrigen, zur so geheißenen 'peer-group', hat in der Pubertät eine exzeptionell besondere Bedeutung. Sie ist eine wesentliche Strebe im Lösungsvorgang — was die Eltern an Halt und Zuverlässigkeit in der Kindheit überlieferten, das wird jetzt in einem bestimmten Ausmaß anhand der Gruppe der Gleichaltrigen zugesichert.

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Leistungssteigerung durch die Eltern

Motivierungen entstehen im Spannungsfeld von Bedürfnissen. Sie lenken humanes Handeln auf einen erstrebten Soll-Zustand hin. Es gibt selbständige und heteronome Motivierung. Heteronom, fremdgesteuert sind die mehrheitlichen Lernmotivationen im Rahmen mit der Sozialisierung des Vorschulkindes und des adepten Schulkindes. Das Kind muss sich ja an Maßstab einstellen, deren Bedeutung es noch keinesfalls verarbeiten mag.

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Grundlegendes in der Entwicklung

Die Evolution der Persönlichkeit ist ein eingliedernder Hergang, das heißt: die daran eingebundenen Aspekte stehen in enger wechselseitiger Zuordnung. Im einzelnen Bestehen können die divergenten Aspekte aber eine unterschiedlich ins Gewicht fallende Bedeutsamkeit haben:
 
Anlage (Gene)

Sozio - kulturelle Faktoren (Einwirkung der Familie, der weiteren Umwelt und des Kulturkreises auf das Individuum)

Selbststeuernde Geneigtheiten - Innerseelische, dynamische Faktoren, verborgene dynamische Abläufe

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Phase II der Pubertät

Die Interaktion zu den Gleichaltrigen, zur so genannten 'peer-group', hat in der Pubertät eine herausragend besondere Bedeutsamkeit. Sie ist eine bedeutsame Stütze im Ablösungsprozess — was die Erziehungsberechtigten an Halt und Sicherheit in der Kindheit tradierten, das wird jetzt selektiv anhand der Gruppe der Gleichaltrigen sichergestellt. Die Beziehung mit dem Jahrgang ist des Weiteren gravierend für die Festigung des der Selbstüberzeugung, die Eigenprofilierung im Allgemeinen, die wir als vielschichtigen Verlauf begreifen können.

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Krisensituationen-Empathie

Es ist tief in uns verwurzelt und widerfährt uns so unüberlegt wie Beklemmung. Ohne Anteilnahme gäbe es keine keine Hilfsbereitschaft untereinander. Ein erbarmungsloser Mensch wird in der Regel als unsympathisch empfunden. Unsereiner selbst möchten durchaus auf gar keinen Fall jene Empfindung in anderen erregen.

Denn Mitleid hat eine Kehrseite. Jährlich zelebrieren Kinder St. Martin, welcher mit seinem Ross durch die Winterlandschaft reitet und von einem zerlumpten Mittellosen am Pfad um Beihilfe anfleht wird.

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