Differentiation und Verhaltensbeobachtung

Die Entwicklungspsychologie wendet diverse Routinen an, um zu ihren Forschungsergebnissen zu kommen. Maßgeblich ist dabei, dass mithilfe geeigneter Applikation maximale Unbefangenheit erzielt wird. Eine wesentliche Methode ist die Verhaltensbeobachtung in der naturbelassenen Sachlage;

adäquate Ergebnisse ergeben sich hier allerdings einzig, sofern die zu erfassenden Verhaltensweisen bewusst und mit System wahrgenommen, wennmöglich ebenso protokolliert werden.

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Spiel und Spannung

Spiel und spielerisches Tun ist charakteristisches Gebaren des kleinen Einzelwesens. Es lernt dadurch, sich in seiner Umgebung zu verständigen, mit Stoffen und Gegenständen umzugehen, eigene Ideen werkbewerkstelligend zu verwirklichen und subjektiv Erlebtes zu verarbeiten.


Zu Anfang ist das Spiel ganz und gar zweckfrei, allmählich werden aber stets konzentrierter bestimmte Ziele anvisiert. Gleichfalls die zeitliche Auseinandersetzung mit einem Spielergebnis nimmt mit zunehmendem Alter zu. Neugier und Funktionslust sind die vitalisierenden Kräfte des kindlichen Spiels. Kennzeichnend ist hierbei

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Das Erste Jahr der Entwicklung

Das erste Altersjahr ist von herausragender Relevanz für die Entfaltung des Menschen. Weiterentwicklung beginnt aber keineswegs erst nach der Geburt, sondern bereits vorher. Über die vorgeburtliche (pränatale) Fortentwicklung verstehen wir, daß diese mit einer überaus großen Geschwindigkeit abläuft: Schon der Embryo besitzt jegliche inneren Organe, und am 43. Tag ist die Beschaffenheit des Gehirns bereits komplett ausgebildet. Zu Beginn der Fötalzeit prägen sich bereits auch separat-genetische Spezialitäten heraus.

Bezeichnend für den Menschen ist, daß er — im Unterschied zu allen erhöhten Säugern — inkomplett und unvollendet

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