Wahlrecht - Inhaber- und Namensaktien

Inhaberaktien

Inhaberaktien lauten keineswegs auf den Namen, statt dessen auf den entsprechenden Besitzer. Bei Eigentümeraktien ist ein Eigentumswandel ohne besondere Formalitäten ausführbar.

Namensaktien

Namensaktien werden generell auf den Namen des Shareholders in das Aktienbuch der AG eingetragen.

Hierbei werden Name, Geburtsdatum, Adresse und Quantität der gehaltenen Aktien eingetragen, so dass der Firma der Kreis der Aktionäre namentlich bekannt ist. Vis-à-vis der Institution gelten nur die eingetragenen Personen als Aktionäre. Nur diese können folglich im Großen und Ganzen Aktionärsrechte selbst oder vermittels Bevollmächtigter realisieren.

Jeder Shareholder mag von der Gesellschaft Information über die zu seiner Person im Aktienregister eingetragenen Informationen begehren. Ankündigungen zu Hauptversammlungen erhält der Shareholder in der Regel unmittelbar von der Institution.

Ein Teilhaber ist keinesfalls verpflichtet, sich in das Aktienbuch registrieren zu lassen. Er gilt dann aber gegenüber der Gesellschaft nicht als Shareholder, welches zur Folge hat, dass er weder Angaben von der Organisation noch eine Nachricht zur Hauptversammlung erhält. Dabei verliert er des Weiteren sein Wahlrecht.

Das Anrecht auf Zahlung der Gewinnanteile ist von der Eintragung im Aktienbuch keineswegs dependent. Der richtet sich nach dem Depotbestand, über den der Teilhaber zum Deadline (so genannt: Ex-Tag) verfügt. Das Aktienregister wird elektronisch geführt und fördert in Verkettung mit einem elektronischen Transaktionssystem auch der Umsetzung von Transaktionen, mithin Käufen und Verkäufen.

Aktien sollen in der BRD stets dann in Gestalt von Namensaktien emittiert werden, sowie der Nennbetrag nicht total eingezahlt ist. Die Mindesteinzahlungsquote liegt bei 25 %; weitere Zusatzzahlungen (Rest-, Abschlagszahlungen) mögen von der Organisation beschlossen werden.

Vinkulierte Namensaktien: Als vinkulierte Namensaktien benennt man Aktien, deren Transfer auf einen neuen Aktionär darüber hinaus an die Akzeptanz der Firma gebunden ist. Für die ausgebende Gesellschaft sind vinkulierte Namensaktien infolge dessen von Nutzen, als sie die Übersicht über den Anteilseignerskreis behält. In der Bundesrepublik kommen vinkulierte Namensaktien jedoch keineswegs oft vor.